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Wie kann ich meine Katze dazu bringen, die Katzenklappe zu benutzen?
Am einfachsten lernt Ihr Haustier die Benutzung einer Katzenklappe*, wenn ein anderes Tier im Haushalt bereits vormacht, wie es geht. Wenn Sie eine weitere Katze (oder einen Hund) haben, ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis alle Tiere das Prinzip verstehen. Falls das keine Option ist, können Sie es Ihrer Katze natürlich auch beibringen. Jedes Tier lernt in seinem eigenen Tempo, daher benötigen Sie unter Umständen etwas Geduld – oder sogar eine ganze Menge davon.
Schritt 1: Die Vorbereitung
Kleben Sie die Klappe zunächst sicher nach oben fest oder entfernen Sie sie vorerst ganz, sodass ein offener Durchgang entsteht. (Falls Sie dies im Winter planen, sollten Sie das Projekt lieber auf milderes Wetter verschieben). Wenn Sie die Klappe hochkleben, achten Sie unbedingt darauf, genügend Klebeband zu verwenden, damit sie nicht herunterfällt. Sollte eine ängstliche Katze von der herabfallenden Klappe getroffen werden, wird es sehr schwierig, sie jemals wieder in die Nähe der Tür zu locken.
Schritt 2: Das Training
Beginnen Sie nun mit dem Training. Während Hunde sich oft leicht mit Futter durch die Öffnung locken und anschließend belohnen lassen, funktioniert das bei Katzen nicht immer so reibungslos. Wenn Sie mit Clicker-Training* vertraut sind, lässt sich dieses Verhalten recht einfach formen. Andernfalls müssen Sie sich darauf verlassen, leckere Belohnungen anzubieten oder einfach abzuwarten, bis Ihre Katze von selbst erkennt, dass das offene Loch der Weg in die Freiheit ist.
Schritt 3: Die Klappe senken
Sobald die Katze selbstbewusst ein- und ausgeht, befestigen Sie die Klappe so, dass sie nur noch halb geöffnet ist und die Katze noch hindurchsehen kann. Wenn das funktioniert, können Sie die Klappe ganz herablassen. Falls Ihre Katze sich mit der geschlossenen Klappe unwohl fühlt, können Sie etwas Futterpaste oder Leckerlis* direkt auf die Klappe schmieren, um ihr Interesse zu wecken. Sobald sie merkt, dass die Klappe nachgibt, wenn sie dagegen drückt, sollte sie das Prinzip schnell verstanden haben.
Wichtige Überlegungen zu Haustiertüren*
- Die Sicherheit Ihres Haustieres: Wenn Sie Ihrer Katze Freigang gewähren, setzen Sie sie gewissen Risiken aus. Obwohl viele Menschen glauben, dass Katzen frei herumlaufen müssen, um glücklich zu sein, ist es durchaus möglich, eine Katze auch als reine Wohnungskatze artgerecht und zufrieden zu halten. Wohnungskatzen leben oft deutlich länger, da sie keinen Gefahren durch Autos, Raubtiere, Gifte oder ansteckende Krankheiten ausgesetzt sind. Wenn Sie sich dennoch für eine Freigänger-Katze entscheiden, stellen Sie sicher, dass sie gechippt ist. So ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie nach Hause zurückkehrt, falls sie sich einmal verirrt.
- Die Sicherheit Ihres Hauses: Während eine kleine Katzenklappe meist unbedenklich ist, können größere Haustiertüren* Einbrechern einen Zugangsweg bieten. Minimieren Sie das Risiko, indem Sie die Tür so platzieren, dass sie von der Straße oder für Passanten nicht direkt einsehbar ist. Sie können auch einen L-förmigen Tunnel oder Kasten innen vor die Klappe bauen, um zu verhindern, dass eine Person durch die Öffnung greifen oder hindurchkriechen kann.
- Energieeffizienz und Heizkosten: Achten Sie darauf, eine Tür zu wählen, die für Ihr Klima geeignet ist. Es gibt Modelle mit dicht schließenden Doppelklappen oder Magnetverschlüssen, um den Verlust von Wärme (oder Klimatisierung im Sommer) zu minimieren. Überprüfen Sie die Dichtungen von Zeit zu Zeit. Wenn sie nicht mehr gut schließen, sollten sie ausgetauscht werden, um die Energieeffizienz zu erhalten.

